Arbeitskreis Bildung besucht Bildungsträger inab

15. April 2026

Der Arbeitskreis Bildung besuchte am 15.04.2026 unter Leitung der Vorsitzenden Christiane Oertzen den Bildungsträger „inab – Jugend, Bildung und Beruf“ in Winsen / Luhe. Inab, seit fast 40 Jahren eine Tochter des bfw, ist mit zwei Standorten der größte Bildungsdienstleister für den Jugendbereich im Landkreis Harburg.

Kerstin Schild, Leiterin des Standortes, informierte sehr engagiert über Aufbau und Arbeitsweise von inab: „Im Mittelpunkt des Denkens und Handelns steht bei uns der junge Mensch – mit dem Ziel, gerade jungen Menschen, die oft einen nicht einfachen Start hatten, beim Übergang von der Schule in den Beruf zu helfen und sie zu unterstützen. Schwerpunkte sind die Bereiche Berufsvorbereitung, Berufs- und Reha-Ausbildung. Dabei arbeiten wir eng mit Firmen hier im Landkreis zusammen, die uns Praktikumsplätze ermöglichen“.

Regionalleiter Michael Filar ergänzte, dass inab auch jungen Menschen mit Behinderungen die notwendige Unterstützung für eine berufliche Eingliederung auf dem ersten Arbeitsmarkt bietet. Daneben gibt es berufliches Einzelcoaching sowie bundesweit digital betreute Angebote im kaufmännischen Bereich und im Bereich Bildung.

Rund 100 Teilnehmende verteilen sich in den beiden Standorten auf neun Maßnahmen in den Bereichen Berufsorientierung, Berufsausbildung und Reha-Ausbildung. Alle Maßnahmen können nur von Jugendlichen in Anspruch genommen werden, die ihre Schulpflicht erfüllt haben. Die Erfolgsquote – ein zertifizierter Berufsabschluss – liegt bei stolzen 85 %, eine Zahl, die auch die Mitglieder des Arbeitskreises in der anschließenden Diskussionsrunde beeindruckte.

Beim abschließenden Rundgang durch die verschiedenen Räumlichkeiten – sei es die Küche, die Tischlerei oder der Gartenbereich – zeigten sich alle begeistert von den gebotenen Möglichkeiten. „Dass hier in Winsen mit inab ein Bildungsträger jungen Menschen, die es oft nicht leicht hatten und haben, derartige Chancen bietet, ist sicher nicht jedem bekannt,“ so Christiane Oertzen. „Wir haben viele neue Erkenntnisse gewonnen und werden das auch so weitergeben.“